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Ausstellung „Façon“ der Abschlussklasse der Johannes-Gutenberg-Schule in der H23

Text: A.Tennigkeit

Eine außergewöhnliche Location für eine Abschlussausstellung: ein Haus in der Hohnerstraße 23, nur einen Steinwurf von der jgs-Außenstelle entfernt, das von außen wie ein Glashaus wirkt, von innen sehr luftig mit 5 Etagen, die in der Mitte durch Treppen und Aufzug miteinander verbunden sind. Auf allen Stockwerken zeigen die erfolgreichen Absolventen des Berufskollegs Grafik Design an der jgs ihre Exponate und beantworten die Fragen der neugierigen Besucher.

Auch im Vorhof dichtes Treiben: Da werden kühle Drinks und Selbstgebackenes an Ständen angeboten, unter den Besuchern sind viele bekannte Gesichter, Leute, die man schon länger nicht mehr gesehen hat und über deren Anwesenheit man sich freut.

Irgendwann erklingt dann energetische Popmusik aus dem 3. Stock. Die Band Due Care eröffnet musikalisch die Vernissage. Während des Songs füllen sich rasch die Reihen auf dieser Ebene und es gibt viel Applaus für die Musiker. jgs-Schulleiter Edgar Waldraff geht in seiner kurzweiligen, mit Zitaten von Goethe, Busch und Tucholsky gespickten Rede auf die Aspekte Individualität, Inspiration und Kreativität und ihre Bedeutung für die Gestaltung ein und betont, das Gemeinsame dieser Ausstellung liege in ihrer Vielfalt.

Danach zeichnet Alfred Schäfer, früher selbst Schulleiter an der jgs, die Preisträger der Walker-Stiftung aus. Der 1. Preis mit 600 Euro geht an Manuel P., der 2. Preis mit 400 Euro an Lisa S. Riesenapplaus für die beiden Preisträger von allen Seiten.

Nun betritt BK-Absolvent Robin Breith die Bühne und blickt zurück auf die gemeinsame Zeit im 3BK. Er vergleicht sie mit einer Reise, an deren Ziel nun alle, die heute hier ausstellten, angekommen seien. Er lobt den guten Teamspirit und verleiht seiner Hoffnung Ausdruck, dass der Kontakt zueinander weitergehen werde. 

Spätestens beim Ehemaligentreffen wolle er alle wiedersehen, meint er mit leichtem Augenzwinkern. Danach werden die Klassenlehrer der beiden 3er-Klassen auf die Bühne gebeten. Sandra Bertram, Stefanie Bunn, Elisabeth Utz und Maurizio di Dario erhalten als Dank Geschenke und einen Blumenstrauß. Dann erklärt Robin Breith die Ausstellung für eröffnet.